Herkunft

Carolin Emcke © Andreas Labes | Lena Gorelik © Charlotte Troll
Carolin Emcke © Andreas Labes | Lena Gorelik © Charlotte Troll

Carolin Emcke © Andreas Labes | Lena Gorelik © Charlotte Troll

Zum Ende unserer ersten mehr als bewegten „Salon am Kurfürstendamm“ Saison freuen wir uns sehr auf einen Gesprächsabend mit Carolin Emcke und Lena Gorelik zum fortdauernd virulenten Thema Herkunft:

Herkunft ist mehr als eine geographische oder soziokulturelle Verortung, sie ist all das, was voraus ging und uns prägte. Carolin Emcke und Lena Gorelik sprechen über die Definition und Rolle von Herkunft - und darüber, wie sie die Zukunft beeinflusst. Welche Funktion übernimmt dieser Begriff im politischen Diskurs? Wie vollzieht sich die eigene Identitätsverortung vor dem Hintergrund fremder Zuschreibungen? Und wie lässt sich über Herkunft schreiben?

Mittwoch, 8. Juni 2022 – 19:30 Uhr
Salon im Boris Vian Saal im Maison de France, Kurfürstendamm 211

Herkunft

Carolin Emcke und Lena Gorelik im Gespräch

© Andreas Labes
© Andreas Labes

© Andreas Labes

Carolin Emcke, geboren 1967, Publizistin, studierte Philosophie in London, Frankfurt/M. und Harvard und promovierte über den Begriff „Kollektiver Identitäten“.

Sie arbeitete mehrere Jahre als Auslandsredakteurin und -Reporterin mit Fokus auf Krisenregionen und berichtete u.a. aus dem Kosovo, Afghanistan, Irak, Gaza, Kolumbien und Haiti. Seit 2014 ist sie als freie Publizistin tätig. In ihren Büchern, Essays, Kolumnen, aber auch künstlerischen Interventionen befasst sie sich mit den Themen Gewalt und Trauma, Demokratiefeindlichkeit und Rassismus, Sexualität und Begehren. Ihre Bücher wurden weltweit in über 10 Sprachen veröffentlicht. Zuletzt erschien „Für den Zweifel. Gespräche mit Thomas Strässle“ (2022). Seit über 15 Jahren kuratiert und moderiert Carolin Emcke den „Streitraum“ an der Schaubühne Berlin.

Sie wurde u.a. mit dem „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“, dem „Johann Heinrich Merck“-Preis für Essayistik und dem „Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik“ ausgezeichnet. Carolin Emcke lebt in Berlin.

© Charlotte Troll
© Charlotte Troll

© Charlotte Troll

Lena Gorelik, geboren 1981 in St. Petersburg, kam 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ (2004) wurde sie als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr Roman „Die Listensammlerin“ (2013) wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. 2015 erschien „Null bis unendlich“, 2017 „Mehr Schwarz als Lila“, ein Coming-of-Age-Roman, der für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Sie schreibt Essays und Reportagen u.a. für DIE ZEIT, die Süddeutsche Zeitung, Deutschlandradio und Theaterstücke. Im Mai 2021 erschien ihr neuer Roman „Wer wir sind“.


Bitte beachten Sie unsere Sicherheitsmaßnahmen

Wir führen unsere Veranstaltungen im 3G-Modell durch. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Personen möglich sein. Alle Besucher:innen benötigen den Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung mit Personalausweis sowie eines aktuellen negativen Testergebnisses. Letzteres entfällt im Falle einer Boosterimpfung. Es müssen FFP-2 Masken oder medizinische Masken getragen werden.

Eintritt frei
Anmeldung unter der Email info@salon-ich.berlin ist für die Teilnahme erforderlich.

 


Der Salon im Boris Vian Saal im Maison de France ist ein Projekt der KIgA e.V. (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus)

gefördert von der Alfred Landecker Foundation

 

Lena Gorelik und Carolin Emcke
Lena Gorelik und Carolin Emcke
Lena Gorelik und Carolin Emcke

Podcast

Dauer 1h 4min

Audio file

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