Eine Tüte voller Widersprüche – Frag den Rabbi!

ULTRAORTHODOX Mein Weg von Akiva Weingarten
ULTRAORTHODOX Mein Weg von Akiva Weingarten

ULTRAORTHODOX Mein Weg von Akiva Weingarten

Wir freuen uns sehr, Rabbi Akiva als unseren Gast im Salon am Kurfürstendamm willkommen zu heißen.

Dienstag, 22. November 2022 – 19:30 Uhr
Salon im Boris Vian Saal im Maison de France, Kurfürstendamm 211

Eine Tüte voller Widersprüche
Frag den Rabbi!

Gespräch mit Akiva Weingarten


Die erste Hassidisch-Liberale Yeshiva der Welt

„Wir haben im Februar 2020 eine Yeshiva in Dresden gegründet, um jungen jüdischen Frauen und Männern im Alter zwischen 18-30 Jahren, die die Ultraorthodoxie verlassen haben, den Aufbau einer neuen Existenz in einer säkularen Welt zu ermöglichen.“

So steht es auf dem Spendenaufruf für der Besht Yeshiva Dresden e.v., die Rabbi Akiva 2020 gegründet hat. Es braucht einiges an Nachdenken und Nachfragen, um das Großartige an dem Paradox nachzuvollziehen, warum Akiva Weingarten nicht in der Ultraorthodoxen Gemeinschaft in Amerika oder in Israel, sondern in der liberalen Gemeinde zu Dresden Rabbi geworden ist und welche Brücke er damit zwischen dem Schatz an Wissen, den die Ultraorthodoxie hütet, und der westlichen Welt, der dieser Schatz abhandengekommen ist, gebaut hat.

In seinem Buch „Ultraorthodox – Mein Weg“ (Gütersloher Verlagshaus, 2022) erzählt er schonungslos offen von seiner Verzweiflung, seiner Suche, seinem Mut und der langen Reise, auf der er sich gefunden hat – eine wunderbare Quelle für unsere und Ihre Fragen.

Akiva Weingarten @ Stephan Pramme
Akiva Weingarten @ Stephan Pramme

Akiva Weingarten @ Stephan Pramme

Rabbi Akiva Weingarten wurde 1984 in New York geboren und wuchs mit zehn Geschwistern in der ultraorthodoxen Gemeinschaft der Satmarer Chassidim auf. Er studierte in Amerika und Israel die Tora und dem Talmud und wurde Rabbiner. Gefangen in einer unglücklichen Ehe und überwältigt von den zunehmenden Zweifeln an seinem Weg, verließ Weingarten mit Ende 20 das Land Israel, die ultra-orthodoxe Gemeinschaft und seine Familie und ging nach Deutschland. An der FU und der Uni Potsdam studierte er „Jüdische Studien“. Heute ist er Rabbiner in Dresden und Basel. In seinen Predigten bezieht er sich häufig chassidische Geschichten und Erklärungen zur Tora und verbindet diese mit liberalen und aktuellen Interpretationen. Er beschreibt sich selbst als liberal-chassidisch. Zu seinen drei Kindern, die in Israel leben, hat er einen sehr guten Kontakt.

www.rabbiweingarten.com/uber-mich/

 


Bitte beachten Sie unsere Sicherheitsmaßnahmen

Wir richten uns nach den aktuell gültigen Corona-Maßnahmen.

Eintritt frei
Anmeldung unter der Email info@salon-ich.berlin ist für die Teilnahme erforderlich.

 


Der Salon im Boris Vian Saal im Maison de France ist ein Projekt der KIgA e.V. (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus)

gefördert von der Alfred Landecker Foundation

 


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